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SRK

Schutzgas-Rohrkontakt

Symbol SRKSymbol SRK

Schalter unter Glas

Der Schutzgas-Rohr-Kontakt, kurz SRK  genannt, erfreut sich im Modellbau großer Beliebtheit.

Dabei handelt es sich um zwei federnde Metallstreifen, die in einem mit elektrisch neutralem Gas gefüllten Glaskolben eingegossen sind. Das Schutzgas soll Funkenbildung und damit die Korrosion der Kontakte verhindern. Mit den herausgeführten Anschlüssen wird der SRK anstelle eines Schalters in einen Stromkreis eingefügt. Beim Einschalter sind die Kontakte in der Ruhestellung voneinander getrennt. In der Nähe eines Magneten, dessen Pole in der in gleicher Richtung liegen wie das Rohr werden die beiden Lamellen im Rohr magnetisiert und zwar gegensätzlich, so dass sie sich anziehen und den Kontakt schließen. Beim Wegnehmen des Magneten verliert sich der Magnetismus in den Lamellen sofort und die Federkraft überwiegt, die sie wieder trennt.

Bild SRKBild SRKNatürlich gibt es auch Ausschalter in Form eines SRK, hierbei werden die beiden Lamellen in Ruhe durch Federkraft aneinander gedrückt. Der Magnet muss nun allerdings senkrecht zum Rohr herangeführt werden. Damit werden beide Lamellen magnetisch gleich gepolt und stoßen sich ab - der Stromfluss wird unterbrochen.

Häufiger trifft man allerdings die dritte Form gibt an, den Umschalter, hier werden unterschiedliche Metalle für die Lamellen verwendet. In Ruhe drückt die Federkraft den magnetisierbaren Mittelkontakt gegen den antimagnetischen Ruhekontakt. Nähert sich ein parallel liegender Magnet diesem SRK, werden Mittel- und Arbeitskontakt gegenpolig magnetisiert, der Mittelkontakt wechselt vom Ruhe- zum Arbeitskontakt.

SRK unterm GleiskörperSRK unterm Gleiskörper

Bild SRKBild SRK

Bei manchen Bauformen wird die Federkraft der Lamellen durch einen fest montierten, kleinen Magneten unterstützt, dessen Magnetfeld durch den Auslösemagneten überlagert werden muss.

Mittels Neodym-Magneten mit ca. 12 Kilogauß lassen sich SRK auch über Distanzen schalten. Diese Magnete sind so klein, dass sie sich problemlos auch im Rollmaterial kleiner Baugrößen unterbringen lassen. Die Anordnung der Pole ist nicht einheitlich. Bei flachen Magneten können die Pole sowohl auf den Flächen als auch an den Enden liegen.

Bild Neodym-MagneteBild Neodym-Magnete

Für den Einsatz von SRK im Modellbahnbereich gibt es viele Möglichkeiten. Am häufigsten wird er als Kontakt am Gleis verwendet, der durch einen am Zug befestigten Magneten ausgelöst wird. Die sehr kleinen Bauformen gestatten es, die Glasröhrchen gut getarnt am Gleis unterzubringen. Damit lassen sich zum Beispiel Pfeif- und Klingelsignale auslösen oder den Bahnübergang bei Annäherung eines Zuges schließen. Wichtig ist natürlich, dass jeder Zug mindestens einen Magneten zum Auslösen besitzt.

Mit SRK sind auch Züge unterscheidbar: Zum einen lassen sich bestimmte Funktionen nur auslösen, wenn der Zug mit einem Magneten ausgestattet ist. Zum anderen reagiert ein SRK nur, wenn das Magnetfeld parallel zum Rohr des SRK liegt. Zwar werden einige Grad Abweichung von der korrekt parallelen Lage toleriert, doch ein im rechten Winkel angeordneter Magnet auf jeden Fall ignoriert. So können Sie eine Funktion durch einen SRK auslösen, der parallel zu den Schienen eingebaut wird, und eine andere durch einen in Schwellenrichtung im Schotter versenkten SRK.

Bild SRK im GleisBild SRK im Gleis

Je nachdem, ob und in welcher Orientierung ein Magnet unter einem Fahrzeug des Zuges hängt, wird die eine oder die andere oder überhaupt keine Funktion ausgelöst. Wenn Sie allerdings nur eine Funktion auszulösen haben, sollten Sie die Einbaurichtung parallel zur Fahrtrichtung wählen, weil in dieser Richtung der SRK sicherer anspricht als in Querrichtung.

 

 

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