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Word Tipps – Übersicht

Hier gibt es Hinweise zu häufig geäu­ßer­ten Proble­men und Arbeits­er­leich­te­run­gen beim Umgang mit Word.

Grund­le­gende Bedie­nungs­hin­weise finden Sie in den Skrip­ten »MS Word – Grund­la­gen und Glos­sar« und
»Word ist keine Schreib­ma­schine« (einfach auf die Bilder klicken).

Wich­tig: Die meis­ten Tipps funk­tio­nie­ren nur mit der Desk­top-Version von Word. Word-Online (die Brow­ser-App oder Web-App) und Word-Mobile (für Smart­phones und Tablets) sind im Funk­ti­ons­um­fang stark einge­schränkt; ihnen fehlen zum Teil elemen­tare Word-Funktionen.

Zu den Themenseiten:

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Forma­tie­ren
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Typo­gra­phie
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Über­schrif­ten
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Kopf- und Fußzei­len, Seiten-nummern
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Tabel­len
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Aufzäh­lun­gen und numme­rierte Listen
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Verzeich­nisse
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Word rech­net
Felder und Funktionen
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Wenn Word nicht so recht will

Effektiv mit Word arbeiten

Hier finden Sie aktuelle Informationen über Microsofts neuestes Attentat auf seine Kunden.

Inhalt:  Nutzen in Word     |    Absurditäten

Im Januar 2025 hat Micro­soft die Welt mit einer in Micro­soft 365 inte­grier­ten KI »beglückt«, die natür­lich auch in Word Hilfe­stel­lung leis­ten soll.

Was davon zu halten ist, darüber strei­ten sich die Geis­ter. Kann eine KI krea­tiv genug sein, um einem Autor das Texten zu erleich­tern oder gar abzu­neh­men? Manchen ist Copi­lot einfach zu aufdring­lich, denn immer wieder blen­det er sein Signet ein, um seine Hilfe anzu­die­nen. Abschal­ten ließ er sich in manchen Versio­nen aber auch nicht; zum Glück ist dieser essen­ti­elle Mangel mitt­ler­weile beho­ben. Einfach ist das aber nicht, denn einen »Gene­ral­schal­ter«, der das Teil zum tota­len Verstum­men bringt, gibt es nicht. (In Word geht es leicht mit Datei | Optio­nen | Copi­lot.) Dankens­wer­ter­weise hat Kevin Kozu­szek bei »Dr. Windows« eine ausführ­li­che Anlei­tung zu den Abschalt­va­ri­an­ten in allen Apps zusammengestellt.

Außer den im Folgen­den beschrie­be­nen Merk­wür­dig­kei­ten finden Sie weitere absurde Beispiele auf der Seite Ich und die KI.

Copilot in Word nutzen

Sobald Sie Word mit einem leeren Doku­ment star­ten, ist auch Copi­lot schon zur Stelle; selbst­ver­ständ­lich auch bei einem bereits bestehen­den, wenn Sie es öffnen.

Folgen Sie dieser Auffor­de­rung nicht, sondern schrei­ben drauf­los, verschwin­det die Auffor­de­rung, aber nicht für lange. Immer wenn Sie Text markie­ren oder einfü­gen, meldet sich der Copi­lot, indem sein Icon in der Mini-Werk­zeug­leiste auftaucht.

Klicken Sie das Icon an (1), lässt sich im sog. Prompt (2) eine Aufgabe formu­lie­ren (3).

Das Ergeb­nis erscheint im Aufga­ben­be­reich Copi­lot mit einer Auswahl an Aktio­nen, wie mit dem Vorschlag umge­gan­gen werden soll (4).

Die Möglich­kei­ten den Text auto­ma­tisch umschrei­ben zu lassen, zu kürzen oder zu verfei­nern arbei­ten direkt ohne Prompt-Eingabe auf glei­che Weise.

Alter­na­tiv lässt sich der Copi­lot-Aufga­ben­be­reich jeder­zeit öffnen, indem Sie das Icon rechts unten in der Fens­ter­ecke anklicken.

Absurditäten 

Es ist bekannt, dass KI dazu neigt, fehlende Fakten durch erra­ti­sche Daten, bei Menschen würde man Phan­ta­sie sagen, aufzu­fül­len. Nicht umsonst gibt es dazu deut­li­che Hinweise in den Ergeb­nis­sen. Ein Algo­rith­mus mit »Mut zur Lücke« wäre ziel­füh­ren­der anstatt der alber­nen Warnung.

Zum Fiasko gerät aller­dings ein KI-Ergeb­nis, wenn der Inhalt jenseits jegli­cher Reali­tät ist, wie in diesem Beispiel, das ich von Copi­lot für Word als Ergeb­nis zu »Schreibe eine Rezen­sion zu Tuhls’ Tools« erhielt.

Copi­lot basiert auf ChatGPT, das an dieser Aufgabe ebenso gran­dios schei­tert. Beson­ders hervor­zu­he­ben ist die Unfä­hig­keit, den Geni­tiv zu erkennen. 🤨

Tasten­kom­bi­na­tio­nen sind eine feine Sache. Man gewöhnt sich schnell daran, anstelle des Stöberns im Menü­band einfach zwei oder drei Tasten gleich­zei­tig zu drücken. Leider pfuscht Micro­soft gern darin herum.

Die Tasten­kom­bi­na­ti­ons-Ände­run­gen von Anfang 2023 sind ein Deba­kel. Seit Jahr­zehn­ten etablierte Zuord­nun­gen wurden ohne Not (Begrün­dung: Barrie­re­frei­heit?) mit ande­ren Funk­tio­nen belegt. 

Die Zoom-Funk­tio­nen sind entbehr­lich bis auf die 100%-Funktion, die man aber auch auf eine andere, unge­nutzte Kombi hätte legen können. Hinaus- und hinein­zoo­men geht deut­lich einfa­cher mit S+Maus­rad.

Noch unver­ständ­li­cher ist die Ände­rung von S+U+c/​v zu S+A+c/​v bzw. G+c/​v zuguns­ten des Einfü­gens unfor­ma­tier­ten Textes, denn dafür besteht mit W+G+v bereits eine Tasten­kom­bi­na­tion der Power Toys.

Dass die Tasten­kom­bi­na­tio­nen für Trenn­fuge einfü­gen S+- und Geschütz­ter Binde­strich S+U+-ersatz­los entfal­len sind, ist nicht hinnehm­bar.
Dem Gedan­ken­strich (vorher S+± im Nummern­block) hat man nun die Tasten­kom­bi­na­tion U+G+- zuge­wie­sen, aber was ist mit den ande­ren beiden? 

Update:

Nach fast zwei Jahren hat man in Redmond (oder Dublin oder München?) ein Einse­hen gehabt und neue Tasten­kom­bi­na­tio­nen für die entfal­le­nen eingerichtet:

  • Trenn­fuge jetzt G+-
  • geschütz­ter Trenn­strich jetzt A+U+-
  • Halb­ge­viert­strich (Gedan­ken­strich): S+± im Nummern­block wiederhergestellt

Dafür wurde S+U+ò zum Ein- und Ausschal­ten der Steu­er­zei­chen­an­sicht mal eben gecan­celt. (Ersatz bietet S+U+8.)

Und noch eine unver­hoffte Korrek­tur: Micro­soft schaffte es doch tatsäch­lich, die seit Version 2007 auf deut­schen Tasta­tu­ren nicht funk­tio­nie­rende Tasten­kom­bi­na­tion A+U+0 zum Aufruf des Forme­l­edi­tors endlich gang­bar zu machen. Scham­pus, Konfetti, Fanfarenchor!

Mit »Tuhls’ Tuhls« können Sie bequem jede einzelne der neuen Tasten­be­le­gun­gen belie­big rück­gän­gig machen oder beibe­hal­ten (siehe Screen­shots unten rechts) und weitere Tasten­kom­bi­na­tio­nen mit nütz­li­chen Funk­tio­nen bele­gen, die tlw. mit dem Word-Dialog Tasta­tur anpas­sen nicht möglich sind.

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Der Aufbau der Vorlage für einen Brief­bo­gen ist in Word mit eini­gen Hinder­nis­sen versehen.

Die nach­fol­gen­den Anlei­tun­gen sollen Ihnen helfen, einen eige­nen Brief­bo­gen für Word zu erstel­len, den Sie als Word-Doku­ment­vor­lage (.dotx) speichern.

Wich­tig! Brief­kopf und Kopf­zeile in Word sind nicht dasselbe!

Wie Kopf­zei­len gestal­tet und verwal­tet werden, lesen Sie auf der Seite Kopf- und Fußzei­len.

Die Absen­der­zeile im Anschrif­ten­fens­ter ist nach DIN 5008 Teil des Anschrif­ten­fens­ters. In Word ist es jedoch sinn­voll, diese Angabe in die Kopf­zeile zu inte­grie­ren, weil sie fest vorge­ge­ben ist. Die Word-Kopf­zeile kragt also um diese eine Zeile (Schrift­grad 8 pt) in das Anschrif­ten­feld hinein.

Die Fußzeile soll die nach Handels­recht notwen­di­gen Anga­ben aufneh­men, als Service auch die Verkehrs­an­bin­dun­gen. Außer­dem ist hier die Seiten­num­mer zu platzieren.

Da sowohl Brief­kopf als auch Fußzeile der ersten Seite nicht auf den Folge­sei­ten benö­tigt werden, ist es erfor­der­lich, die Kopf- und Fußzei­len mit der Option Erste Seite anders zu entkoppeln.

Die Kopf- und Fußzeile der Folge­sei­ten gestal­ten Sie wie folgt:

  1. Betä­ti­gen Sie im Text­teil der ersten Seite S+r.
  2. Gestal­ten Sie die Kopf- und Fußzeile der Folgeseiten.
  3. Sollen gerade und unge­rade Seiten unter­schied­li­che Kopf- und Fußzei­len erhal­ten, gilt die mit Schritt 2 gestal­tete Kopf- und Fußzeile für gerade Seiten­num­mern.
    Um die unge­ra­den Seiten zu gestalten, 
    • akti­vie­ren Sie die Option Gerade & unge­rade Seiten unter­schied­lich,
    • betä­ti­gen Sie im Text­teil der Folge­seite S+r und
    • gestal­ten Sie die unge­rade Folgeseite.
  4. Entfer­nen Sie die mit S+r einge­füg­ten »harten« Seitenumbrüche.

Die Gestal­tung der Folge­sei­ten bleibt erhal­ten und erscheint beim künf­ti­gen Seitenumbruch.

Das Anschrif­ten­feld soll nach DIN 5008 Anhang A 45 mm Abstand zum oberen Blatt­rand haben, für Bogen mit verkürz­tem Brief­kopf 27 mm, und 40 x 80 mm groß sein, um nebst Absen­der­an­gabe im Fens­ter­um­schlag komplett zu erschei­nen. Ins Anschrif­ten­feld passen maxi­mal 9 Zeilen.

Am einfachs­ten ist es, für das Anschrif­ten­feld und die Kommu­ni­ka­ti­ons­an­ga­ben eine zwei­spal­tige einzei­lige Tabelle unter­halb des Brief­kop­fes zu platzieren.

Da es nicht möglich ist, eine Inline-Tabelle auf einen bestimm­ten Abstand von der Blatt­ober­kante zu posi­tio­nie­ren, nehmen Sie die Kopf­zeile als Bezugspunkt.

Der einge­fügte Brief­kopf defi­niert die Absen­der­zeile bereits als Unter­kante der Kopf­zeile. Somit beginnt der Schreib­be­reich unmit­tel­bar darun­ter. An dieser Stelle ist der Absatz, um die Tabelle einzufügen.

Soll der Brief gedruckt und im Umschlag versandt werden, ist zumin­dest eine Falz­marke erfor­der­lich, um ziel­ge­nau das obere Drit­tel des Blatts so zu falten, dass die Adresse im Adress­fens­ter des Umschlags erscheint.

Das untere Drit­tel zu falten ist weni­ger kompli­ziert, weil man sich am oberen Falz orien­tie­ren kann, und eine Loch­marke in der Mitte des Bogens per Ecke auf Ecke legen zu erzeu­gen, lernt jeder Büro­prak­ti­kant am ersten Tag.

DIN 5008 defi­niert dennoch alle drei Markie­run­gen. Sie können diese Maße direkt in die Posi­tio­nie­rungs­an­ga­ben des Layout-Dialogs übernehmen.

Brief­kopf27 mm45 mm
Obere Falz­marke87 mm105 mm
Loch­marke148,5 mm148,5 mm
Untere Falz­marke192 mm210 mm

Damit sich die Markie­run­gen nicht mit dem Text verschie­ben, müssen sie in der Kopf­zeile veran­kert sein.

  1. Doppel­kli­cken Sie in die Kopfzeile.
  2. Einfü­gen | Form | Linie
  3. Zeich­nen Sie mit Einfü­gen | Formen drei kurze, waage­rechte Linien ((Shift) fest­hal­ten) in den linken Rand­be­reich, eine davon für die Loch­marke etwas länger.
  4. Markie­ren Sie die zu posi­tio­nie­rende Linie.
  5. Öffnen Sie die Regis­ter­karte Formformat.
  6. Klicken Sie in der Gruppe Größe.
  7. Wech­seln Sie im Layout-Dialog zum Regis­ter Position.
  8. Tragen Sie die Werte ins Feld Hori­zon­tal Abso­lute Posi­tion: 0 cm ein und ins Feld Hori­zon­tal Abso­lute Posi­tion: den zuge­hö­ri­gen Wert aus Tabelle 2.1 ein. Wählen Sie rechts dane­ben für beide Werte den Bezug Seite.
  9. Achten Sie darauf, dass die Option Objekt mit Text verschie­ben nicht ange­kreuzt ist.
  10. Wieder­ho­len Sie die Posi­tio­nie­rung ab Schritt 4 für die ande­ren Markierungslinien.

Das Datum eines Brie­fes ist in den meis­ten Fällen das aktu­elle Tagesdatum.

  1. Setzen Sie die Schreib­marke an die Stelle, an der das Datum erschei­nen soll.
  2. Einfü­gen | Schnell­bau­steine | Feld
  3. Begren­zen Sie die Auswahl auf »Datum und Zeit«.
  4. Wählen Sie Crea­teDate.
  5. Wählen Sie das gewünschte Datumsformat.
  6. Ok

Tipps zur Seiten­num­me­rie­rung und zu Folge­sei­ten­hin­wei­sen finden Sie beim Thema Seiten­num­me­rie­rung.

In der geschäft­li­chen Korre­spon­denz hat es sich als hilf­reich erwie­sen, im Kopf- oder Fußbe­reich der Folge­sei­ten zu wieder­ho­len, um welche Seite welchen Schrift­stücks es sich handelt.
Leider funk­tio­nie­ren normale Quer­ver­weise in der Kopf- und Fußzeile nicht. Um Anga­ben aus der ersten Seite in den Kopf­zei­len der Folge­sei­ten zu wieder­ho­len, bedarf es eines Kunst­griffs mit dem {StyleRef}-Feld, das am Beispiel der Betreff­zeile soll das Proze­dere erläu­tert werden soll:
Erstel­len Sie für die Betreff­zeile eine eigene Format­vor­lage wie folgt:

  1. Markie­ren Sie die Betreffzeile.
  2. Klicken Sie in der nach dem Markie­ren erschei­nen­den Mini-Symbol­leiste Format­vor­la­gen | Format­vor­lage erstel­len.
  3. Geben Sie im Dialog Neue Format­vor­lage erstel­len einen Namen für die Format­vor­lage an.
  4. Wech­seln Sie zur Kopf- oder Fußzeile der zwei­ten Seite und geben Sie dort den sons­ti­gen Text für den Hinweis ein.
  5. Setzen Sie die Schreib­marke an die Stelle, an der der Verweis erschei­nen soll.
  6. Fügen Sie ein {StyleRef}-Feld für einen format­ab­hän­gi­gen Verweis ein: Einfü­gen | Text: Schnell­bau­steine | Feld | StyleRef
  7. Wählen Sie die Format­vor­lage, die Sie in Schritt 2 und 3 einge­rich­tet haben.

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Vielen Nutzern berei­ten die erwei­ter­ten Möglich­kei­ten, die das Suchen und Erset­zen in Word bietet, Probleme. Die zuge­hö­rige Online-Hilfe ist etwas eigen­ar­tig sortiert. Die verlinkte Zusam­men­stel­lung ist über­sicht­li­cher und enthält alle Codes für Platz­hal­ter­su­che (Muster­er­ken­nung).

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Die übli­chen Metho­den zur Text­mar­kie­rung, egal ob mit der Tasta­tur oder der Maus sind wohl allen Word-Nutzern bekannt. Es gibt aber spezi­elle Metho­den, die selten in Hand­bü­chern und Hilf­e­sei­ten erwähnt werden. Zu beiden finden Sie Infor­ma­tio­nen in diesen beiden Anleitungen:

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Der übli­che Schreib­be­reich ist gerin­ger als die Blatt­größe; das Blatt wird nur zum Teil ausge­nutzt, weil ein Text mit Rand gefäl­li­ger aussieht. In der Druck­tech­nik wird dieser Bereich »Satz­spie­gel« genannt. Der Bereich um den Satz­spie­gel herum, das Margi­nal, ist aber nicht tabu. Hier werden expo­nierte Elemente plat­ziert, zu Beispiel Hinweise zum Text, Icons, QR-Codes und ähnliches.

Als Word-Nutzer hat man dazu die Wahl zwischen Posi­ti­ons­rah­men und Text­fel­dern. Beide haben ihre Vor- und Nach­teile, wie im verlink­ten Skript beschrieben.

Immer wieder benö­tigte Texte müssen nicht immer wieder neu geschrie­ben oder per Kopie­ren einge­fügt werden. Bereits bei Wörtern mit mehr als acht Buch­sta­ben – und deren gibt es im Deut­schen, beson­ders in Fach­spra­chen, genü­gend – sehnt man sich beim Schrei­ben nach etwas Bequemlichkeit.

Die Funk­tion Auto­text, arbei­tet ähnlich wie die Auto­kor­rek­tur, korrigiert aber nicht sofort, sondern

  • bietet die Korrek­tur zunächst nach Eingabe der ersten vier Zeichen nur an; erst nach Betä­ti­gung von R lassen Sie sie wirk­sam werden oder schrei­ben einfach weiter oder
  • fügt nach Eingabe der Anfangs­buch­sta­ben und den Baustein ein oder
  • über­nimmt den Baustein mit Einfü­gen | Schnell­bau­steine | Auto­text aus einer Bausteinauswahl.
  • Text­bau­steine können auch grafi­sche Elemente enthalten.

Textbausteine anlegen

Um einen Text als Baustein zu erfas­sen, schrei­ben Sie ihn auf, markie­ren ihn und betä­ti­gen dann A+§ oder Einfü­gen | Schnell­bau­steine | Auto­text | Auswahl im Auto­text-Kata­log spei­chern.

Wich­tig: Wenn Sie nur den Text markiert haben, werden Absatz­for­ma­tie­run­gen nicht erfasst. Wollen Sie den Baustein als forma­tier­ten Absatz erhal­ten, muss die Absatz­marke ¶ in der Markie­rung einge­schlos­sen sein.
Im Dialog bestim­men Sie einen Namen für diesen Text­bau­stein und weitere Eigen­schaft, beson­ders den Speicherort:

  • Normal.dotm spei­chert den Text­bau­stein in der Standard-Dokumentenvorlage.
  • BuldingBlocks.dotx spei­chert den Text­bau­stein unab­hän­gig von einer Dokumentenvorlage.
  • Basiert Ihr aktu­el­les Doku­ment auf einer beson­de­ren Doku­men­ten­vor­lage (.dotx oder .dotm), wird auch diese als Spei­cher­ort ange­bo­ten. Damit stehen die Text­bau­steine jedem Verwen­der der Vorlage zur Verfü­gung, was mit den ersten beiden Spei­cher­va­ri­an­ten nicht möglich ist.

Die Bausteine lassen sich im Dialog Neuen Baustein erstel­len bestimm­ten Kata­lo­gen und Kate­go­rien zuord­nen, damit Sie bei der späte­ren Verwen­dung und Verwal­tung den Über­blick behal­ten. In den Optio­nen lässt sich fest­le­gen, in welcher Form der Baustein in den Text einge­fügt wird.

Tipp: Meist ist es sinn­voll, die Namen der Text­bau­steine zu ändern, um die auto­ma­ti­sche Vorschlags­funk­tion nicht stän­dig bei Wörtern mit glei­chem Anfang zu erhal­ten. Die Buch­sta­ben­folge »tb« davor gesetzt, verhin­dert Kolli­sio­nen mit ande­ren Wörtern.

Textbausteine verwalten

Einfü­gen | Schnell­bau­steine | Orga­ni­zer für Bausteine
Markie­ren Sie den Baustein, der bear­bei­tet werden soll, und klicken Sie auf Eigen­schaf­ten bear­bei­ten, um in einem Dialog wie bei der Neuerstel­lung eines Bausteins dessen Attri­bute zu verändern.

Bausteinkatalog drucken

Sie können Ihre Text­bau­steine als Liste drucken, wenn Sie im Druck­dia­log in der obers­ten Auswahl Auto­text-Einträge wählen.

Leichteren Zugriff auf Textbausteine ermöglichen

Text­bau­steine lassen sie sich in Steu­er­ele­men­ten der Doku­ment­vor­lage abbil­den. Dazu bedarf es folgen­der Vorbereitungen:
  1. Ordnen Sie in Text­bau­steine verwal­ten den für diese Vorlage benö­tig­ten Text­bau­stei­nen eine eigene Kate­go­rie zu und spei­chern Sie sie in der Vorlage.
  2. Legen Sie mit den Entwick­ler­tools an der Stelle, an der ein Text­bau­stein einzu­fü­gen ist, ein Baustein­ka­ta­log-Inhalts­steu­er­ele­ment an, 
  3. dem Sie in den Eigen­schaf­ten die gewünschte Kate­go­rie zuordnen.
  4. Beim Ankli­cken des Steu­er­ele­ments im Ausfüll­mo­dus werden die Text­bau­steine der zuge­ord­ne­ten Kate­go­rie zur Auswahl angeboten.
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Mit Markups bezeich­net Word alle Ände­run­gen, die im Über­ar­bei­tungs­mo­dus vorge­nom­men wurden. Von jeher sind die unter­schied­li­chen Anzei­ge­modi der Markups sehr kryp­tisch. Hier eine Über­sicht, welche Einstel­lung sich wie auf die Anzeige der Ände­run­gen auswirkt.

Markup: alle
Ände­run­gen durch­ge­führt, Inline-Über­ar­bei­tun­gen markiert Sprech­bla­sen sichtbar

Einfa­ches Markup
Ände­run­gen durch­ge­führt, nur Rand­mar­kie­run­gen

Markup: keine
So sähe das Doku­ment aus, wenn Sie alle Ände­run­gen anneh­men.

Origi­nal
Ansicht der ursprüng­li­chen Fassung vor der Überarbeitung

Eine Einstel­lung fehlt seit 2013, ist aber mit Menü­band anpas­sen nach­rüst­bar:
Origi­nal: Markups anzei­gen
Ände­run­gen nicht durch­ge­führt, Inline-Über­ar­bei­tun­gen markiert, Sprech­bla­sen sichtbar

Darstel­lungs­pro­ble­men kann man durch das Abschal­ten der Hard­ware-Grafik­be­schleu­ni­gung begeg­nen. Dafür gab es früher in den Optio­nen der Office-Programme einen Schal­ter. Aus uner­find­li­chen Grün­den ist der aber vor eini­gen Jahren entfal­len. Wenn Sie auch in Ihren Grafik­kar­ten-Einstel­lun­gen keine entspre­chende Option finden, müssen Sie die Regis­try bemühen.

  1. Öffnen Sie mit W+r die Einga­be­auf­for­de­rung, geben Sie rege­dit ein und bestä­ti­gen Sie mit R.
  2. Öffnen Sie das Such­fens­ter mit S+f. und geben Sie ein: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Avalon.Graphics
  3. Legen Sie mit Rechts­klick einen neuen Schlüs­sel an:
  4. DWORD-Wert (32-Bit) > Disab­le­Hard­ware­Ac­ce­le­ra­tion > Wert: 1 
  5. Spei­chern und schlie­ßen Sie die Regis­try und star­ten Sie den Compu­ter neu.

Anwen­dung ausdrück­lich auf eigene Gefahr! Diese Anlei­tung wurde von einer offi­zi­el­len Micro­soft-Seite über­nom­men und nutzer­freund­lich aufbereitet.

Immer wieder gibt es Anfra­gen, wo denn die in frühe­ren Versio­nen vorhan­dene Scan-Funk­tion direkt aus Office-Anwen­dun­gen heraus geblie­ben sei. 

Es gibt sie nicht mehr. Aber es gibt Ersatz. 

Als AddIn: 
Günter Born hat die alte Scan-Funk­tion als Makro für Word nach­ge­baut. Link zum Down­load von der Seite borncity

Mit der mobilen Microsoft 365 App (und anderen):

Die Einrich­tung eines neuen Rech­ners ist mit viel Mühen verbun­den, denn alles muss neu instal­liert werden. Um nicht auch noch alle persön­li­chen Einstel­lun­gen, Text­bau­steine, Wörter­bü­cher etc. neu einrich­ten zu müssen, hilft die Liste der Pfade, in denen Office persön­li­che Einstel­lun­gen speichert:

Aufzäh­lungs­zei­chen: %appdata%\Microsoft\Word\ListGal.dat

Auto­kor­rek­tu­ren: %localappdata%\Microsoft\Office\*.qat

Menü­band: %userprofile%\Dokumente\*.exportedUI

Vorla­gen: %userprofile%\Dokumente\Benutzerdefinierte Office-Vorlagen

Wörter­bü­cher: %appdata%\Microsoft\Office\16.0\7ce91f78\Proofing

Die Pfad­na­men sind mit Umge­bungs­va­ria­blen ange­ge­ben, damit Sie sie direkt in Ihren Explo­rer kopie­ren können.

Kaum jemand kennt die Funk­ti­ons­gruppe »Extras« im Word-Dialog Menü­band anpas­sen.

Zuge­ge­ben, ich bin auch erst anläss­lich einer Diskus­sion über eine »vermisste« Funk­tion darauf aufmerk­sam geworden.

Da tummeln sich aller­hand eigen­ar­tige Sachen in der Rubrik »Alle Befehle«, die eines gemein­sam haben: Sie sind nicht (mehr) Bestand­teil der per Menü­band aufruf­ba­ren Funktionen.

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Für alle, die wissen möch­ten, was es damit auf sich hat, ob und wie man etwas damit anfan­gen kann, habe ich ein Tuto­rial geschrieben.