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Das schlechteste Briefing

Das schlechteste Briefing

Veröffentlicht am 22.06.2022

Auftrag um 12:00 Uhr:

»Der Staatssekretär soll morgen 9:00 den Senator in einer wichtigen Sitzung zum Thema XY vertreten. Bitte Briefingunterlagen klarmachen.«

Wir wussten, dass der Staatssekretär von XY keinen blassen Schimmer hatte und das bei einem sehr komplexen Thema. Um ihn möglichst sicher vorzubereiten, gab es die übliche kurze Zusammenfassung mit Verweisen auf umfangreiche zehn Anlagen, wobei jede Anlage auf eine andere Papierfarbe kopiert wurde und in der Zusammenfassung entsprechende Anmerkungen (z. B. Anlage grün, Seite 4) darauf verwiesen.
Im 15:00 war das Paket fertig, zum Sekretariat gebracht, aber der Chef war schon weg.
Auf die Dringlichkeit hingewiesen.
»Ja, wir schicken es ihm nach Hause.«

Nächster Tag, Sitzung vorüber, es gibt ein Donnerwetter: Er sei ja noch nie so schlecht vorbereitet worden.
Was sollten diese Hinweise auf Anlage grün, blau, gelb etc.? Es wären gar keine farbigen Anlagen gewesen und die vorhandenen teilweise schlecht lesbar, weil mit einem Grauschleier.

???

Rätsels Lösung: Mit »Ja, wir schicken es ihm nach Hause.« hatte die Sekretärin nicht etwa gemeint,
es per Boten zu schicken, sondern per Fax.

Kannste dir nicht ausdenken.

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