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Seriell oder parallel

Seriell oder parallel

Veröffentlicht am 07.10.2022

Sie haben sicher schon gehört, dass sich mehrere Verbraucher mit geringerer Nennspannung zusammenschalten lassen, um so den Wert der Versorgungsspannung auszutricksen. Die Frage ist nur, wie zusammenschalten?

Bild ParallelschaltungBild ParallelschaltungEs gibt zwei Möglichkeiten, Verbraucher in einem Stromkreis zu betreiben: Die nahe liegende ist das Parallelschalten, das heißt, beide sind so miteinander gekoppelt, dass ihre Anschlüsse jeweils direkt mit der Versorgungsspannung verbunden sind. Der Strom teilt sich auf und fließt durch beide Verbraucher … und beide brennen durch, sobald die Nennspannung überschritten wird. Ein Messgerät an den Anschlüssen einer der beiden Lampen zeigt deutlich, dass sich die Spannung nicht aufteilt; Sie liegt in voller Höhe an den Anschlüssen jeder Lampe. Was sich jedoch aufteilt, ist der Stromfluss durch beide Verbraucher.

Bild ReihenschaltungBild ReihenschaltungAber es gibt noch eine weitere Form, zwei oder mehrere Verbraucher zu kombinieren: die Reihenschaltung. Dabei führt der Stromweg von der Spannungsquelle erst in den einen Anschluss des ersten Verbrauchers, durch diesen hindurch, dann von dessen Ausgangsanschluss zum Eingang des nächsten Verbrauchers und durch diesen hindurch zur Spannungssenke.

Messen wir hier die Spannung zwischen den Anschlüssen einer Lampe, stellen wir fest, dass sie sich halbiert hat. Jede der beiden (identischen) Lampen erhält 50% der Gesamt-Versorgungsspannung, im Beispiel je 10 V. Da die Nennspannung der Lampen 12 V beträgt, sind die Lampen ungefährdet, doch sie leuchten nicht ganz so hell. Der Stromfluss dagegen ist hier einheitlich.

Bei der Reihenschaltung werden die Verbraucher nacheinander vom Strom durchflossen, weshalb diese Schaltungsform auch als hintereinander geschaltet bezeichnet wird. Weitere Synonyme dafür sind serielle Schaltung oder Serienschaltung, was jedoch irritieren kann, weil es auch im Hausinstallationsbereich eine so genannte Serienschaltung gibt. Diese ist aber das genaue Gegenteil, denn die Lampen einer so angeschlossenen Deckenleuchte sind parallel geschaltet. Die Bezeichnung rührt aus uralten Zeiten, als Lichtschalter noch Drehschalter waren und die beiden Kreise des Lüsters durch serielles Weiterdrehen des Schalters angesteuert wurden.

Wie es zu dieser Aufteilung der Versorgungsspannung kommt, erfahren Sie beim Thema Widerstand.

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