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Regelstandard: die 78er-79er-Familie

Regelstandard: die 78er-79er-Familie

Veröffentlicht am 17.10.2022

Festspannungsregler gibt es für verschiedene Ausgangsspannungen und Belastungen. Für Hobby-Anwendungen hat sich (u.a. auch aus Preisgründen) die so genannte »78er-Familie« etabliert, das sind IC, deren Typenbezeichnungen mit der Zahl 78 beginnen. 

Alles was in der Typenbezeichnung nach der 78 kommt, gibt Aufschluss über die Eigenschaften des jeweiligen Familienmitglieds.

Steht da zunächst der Buchstabe L, dann sind es die leistungsschwächeren Typen, die maximal 100 mA Ausgangsstrom verkraften. Anschließend folgt eine weitere zweistellige Zahl, die die geregelte Ausgangsspannung angibt.

Achtung Falle: Eine 75 weist nicht auf 75 V hin, sondern auf nur 7,5 V!

Für Modellbahnzwecke dürfte in der Regel eine 12 oder 15 am Ende stehen oder eine 05, wenn Sie auf 5 V basierenden Bauteilen arbeiten.

Folgen die dritte und vierte Ziffer unmittelbar auf die 78, dann handelt es sich um die mit 1 A belastbaren Typen. Der Kennbuchstabe S in der Mitte identifiziert dieses Teil als für 2 A geeignet.

Die 78er-Reihe findet ihr negatives Pendant in der 79er-Reihe; alle Festspannungsregler, deren Typenbezeichnung mit 79 beginnt, regeln negative Spannungen und sind mit dem mittleren Anschluss an positives Bezugspotential anzuschließen.

Schaltung geregelte SpannungSchaltung geregelte Spannung

So ein Spannungsregler kann natürlich nur eine geregelte Spannung liefern, deren Wert geringer ist als die Eingangsspannung. Den Verlust im Regler müssen Sie mit einer um mindestens 2 bis 3 V über der gewünschten Ausgangsspannung liegenden Eingangsspannung ausgleichen.

Andererseits aber darf die Eingangsspannung auch wieder nicht zu hoch sein, denn endlos herunter regeln lässt sie sich auch nicht. Für die in Hobby-Anwendungen interessanten Ausgangsspannungen betragen die Maximalwerte 10 V für 5 V Ausgangsspannung und 19 V für 12  V Ausgangsspannung. Je höher die Ausgangsspannung ist, desto geringer die relative Differenz zur maximalen Eingangsspannung.

Der Glättungskondensator nach dem Gleichrichter darf beim Einsatz eines nachfolgenden Spannungsreglers deutlich kleiner ausfallen: Für die 78er und 79er reichen 0,33 µF bis 1 µF als Eingangsglättung aus.

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